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Aktuelle Entscheidungen

Jury-Entscheidung März 2010
Jury-Entscheidung September 2009


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Kulturelle Filmförderung des Landes Hessen (HFF-Land)

Liste der zur Förderung vorgeschlagenen Projekte aus der Jury-Entscheidung März 2010

Jury:
Johann  Feindt,   Berlin
Mariola  Brillowska,   Hamburg
Stefan  Winkler,   Köln


I.Drehbuch/Spielfilm

Titel
Das Erbe der Tippeltovs
Antragsteller
Sebastian Simon, Offenbach
Fördersumme
5.000 Euro
Regie
Sebastian Simon
Inhalt
Traumzusteller ist kein einfacher Beruf: Gustav Tippeltov muss im Verborgenen arbeiten, verdient erbärmlich wenig und kann sich noch nicht mal eine Wohnung in Dippeldingshausen in der Nähe seiner Angebeteten Dentolina leisten. Da kommt dem Traumzusteller Gustav ein lukratives Angebot des Bürgermeisters und Tortenfabrikanten Wollewitz gerade recht. Aber ob Wollewitz es wirklich gut mit ihm meint?
 

Titel
Der Halbmarathonmann
Antragsteller
Guillaume Films GmbH, Silke Schmidt-Albert, Frankfurt a. M.
Fördersumme
10.000 Euro
Regie
Norbert Vander
Inhalt
Ein verliebter Mann, eine unerreichbare Frau und die Frage: Was tut dieser Mann, um die Frau trotzdem zu kriegen? Er macht einen Plan. Und schnürt die Laufschuhe. "Der Halbmarathonmann" von Norbert Vander ist ein Film über einen Mann, der das Leben anpackt, sensibel beobachtet und voller Witz und Toleranz.
 

II.Produktion/Spielfilm

Titel
Cloudcluster
Antragsteller
Christoph Oliver Strunck, Friedberg
Fördersumme
25.000 Euro
Regie
Pia Strietmann
Inhalt
Der Debütfilm "Cloudcluster" von Pia Strietmann wirft seine Figuren in eine Extremsituation: Durch den plötzlichen Tod der Mutter werden alle anderen Familienmitglieder aus der Bahn katapultiert und müssen sich existentiellen Fragen stellen, die im Alltag meistens in Vergessenheit geraten. Das moderne Familiendrama erzählt mit sensibler Leichtigkeit von den Tagen zwischen Tod und Beerdigung in denen sich traurige und absurd-komische Momente aneinanderreihen.
 

III.Produktion/Dokumentarfilm

Titel
Die Frau mit der Kamera - Portrait der Fotografin Abisag Tüllmann
Antragsteller
Alemann Filmproduktion, Claudia von Alemann, Köln
Fördersumme
20.000 Euro
Regie
Claudia von Alemann
Inhalt
"Die Frau mit der Kamera" – das war Abisag Tüllmann. Als eine der wichtigsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts lebte und arbeitete sie bis zu ihrem Tod in Frankfurt am Main. Der Dokumentarfilm von Claudia von Alemann ist eine Hommage an die Künstlerin und ihr Lebenswerk, an ihr "magisches Auge", das sowohl politische Entwicklungen auf der ganzen Welt als auch Menschen in ihrem Umfeld und wichtige Persönlichkeiten festhielt.
 

Titel
In The Dark Room
Antragsteller
Pandora Film Produktion, Karl Baumgartner, Frankfurt a.M.
Fördersumme
40.000 Euro
Regie
Nadav Schirman
Inhalt
Sie war mit dem meistgesuchten Terroristen der Welt verheiratet: Carlos, dem "Schakal". Sie folgte ihm durch die Wirren des internationalen Terrorismus und trainierte mit palästinensischen Freiheitskämpfern. Der Regisseur Nadav Schirman recherchiert für "In the Dark Room" die Lebensgeschichte von Magdalena Kopp. Ihre Biografie eröffnet den Blick auf die politische Entwicklung des internationalen Terrorismus der 70er Jahre. Die oft fatale Wechselbeziehung zwischen Medien und Terrorismus wird hierbei beleuchtet.
 

Titel
I'll walk out into tomorrow - Anne Clark
Antragsteller
Claus Withopf Filmproduktion, Frankfurt a. M.
Fördersumme
20.000 Euro
Regie
Claus Withopf
Inhalt
Der Dokumentarfilm "I'll walk out into tomorrow" zeichnet ein eindringliches Porträt der englischen Musikerin und Poetin Anne Clark, die als Pionierin der elektronischen Musik eine ganze Generation von Musikern geprägt hat. Der Regisseur Claus Withopf visualisiert die komplexe Arbeit der Künstlerin und schafft so ein ungewöhnliches Kaleidoskop über existentielle Lyrik und Avantgarde-Musik.
 

Titel
United States of HooDoo
Antragsteller
Stoked Film GmbH, Robert Malzahn, Frankfurt a. M.
Fördersumme
20.000 Euro
Regie
Oliver Hardt
Inhalt
"United States of HooDoo" von Oliver Hardt ist ein Roadmovie, das den Protagonisten auf der Suche nach seinen spirituellen afroamerikanischen Wurzeln quer durch die USA reisen lässt. Jenseits von Gospel-Klischees und Sonntagsfrömmigkeit zeigt der Regisseur dabei, dass Voodoo kein fauler Zauber, sondern weltweit tief in Kunst und Kultur verwurzelt ist.
 

Titel
Watermarks
Antragsteller
Summerset GmbH, Susanne Porsche, München
Fördersumme
20.000 Euro
Regie
Annette Ernst
Inhalt
Wasser ist das "blaue Gold" der Zukunft. Der Dokumentarfilm "Watermarks" von Annette Ernst folgt den Spuren des Luxusguts Wasser in alle Welt und betrachtet es dabei aus wirtschaftlichen, politischen, gesundheitlichen und philosophischen Blickwinkeln. Die Regisseurin geht dabei der Verschwendung des kostbaren Nass in unserer Konsumgesellschaft nach und widmet sich auch Projekten, die sich nachhaltig mit Wasser beschäftigen.
 

IV.Produktion/Kurzspielfilm

Titel
5° Milorad Pavic
Antragsteller
Georg Tasch, Kassel
Fördersumme
10.000 Euro
Regie
Georg Tasch
Inhalt
Der Kurzspielfilm "5° Milorad Pavic" versetzt den Zuschauer in die ungewöhnliche Situation selbst in die Handlung integriert zu werden. Der Regisseur Georg Tasch orientiert sich dabei an dem verstorbenen serbischen Schriftsteller Milorad Pavic, der es liebte, mit dem Leser zu spielen und diesen als weitere Figur in seine Geschichten einzubauen.
 

V.Produktion/Animationsfilm

Titel
Die Familie
Antragsteller
Frauke Striegnitz, Kunsthochschule Kassel
Fördersumme
5.000 Euro
Regie
Frauke Striegnitz
Inhalt
Mit eindrucksvollen, minimalistischen Zeichnungen setzt sich die Regisseurin Frauke Striegnitz in ihrem Animationsfilm "Die Familie" damit auseinander, wie der Verlust eines Kindes das Familiengefüge auseinanderfallen lässt. Als sich das Schicksal zu wiederholen droht, findet die Familie jedoch wieder zueinander und fasst neuen Mut zum Leben.
 

Titel
Der Rahmen
Antragsteller
Evgenia Gostrer, Kunsthochschule Kassel
Fördersumme
5.000 Euro
Regie
Evgenia Gostrer
Inhalt
Evgenia Gostrer wählt in ihrem Animationsfilm einen Bilderrahmen, um menschliche Grenzen zu definieren. "Der Rahmen" zeigt jedoch nicht nur Grenzen auf, er hält auch das
Gesamtgebilde "Mensch" zusammen und fungiert als Präsentationsmöglichkeit. Einzelne Körperteile, die verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten symbolisieren, fügen sich in das Gebilde Rahmen/Mensch, bis dieses schließlich unter der anwachsenden Last zerbricht.
 

VI.Postproduktion/Dokumentarfilm

Titel
Prinzen
Antragsteller
Carolin Brandl, Frankfurt am Main
Fördersumme
3.000 Euro
Regie
Carolin Brandl
Inhalt
Balletttänzer sind mehr als "Männer in Strumpfhosen", das zeigt der Dokumentarfilm "Prinzen". Die Regisseurin Carolin Brandl begleitet drei junge Solotänzer, die an der Berliner Staatsoper arbeiten und sich in einer von Frauen dominierten Ballettwelt behaupten müssen. Mit viel Humor und Sensibilität wird dabei der Frage nach der männlichen Identität in einem "unmännlichen" Beruf nachgegangen.
 

VII.Verleih/Vertrieb/Dokumentarfilm

Titel
La Isla - Archive einer Tragödie
Antragsteller
Gruppe ISKA e.V., Uli Stelzner, Kassel, Berlin
Fördersumme
7.000 Euro
Regie
Uli Stelzner
Inhalt
Im Jahr 2005 erschütterte eine gewaltige Explosion die Hauptstadt von Guatemala und legte zufällig das geheime Archiv der Nationalpolizei frei. Uli Stelzner ist der bisher einzige Filmemacher, der in diesem Archiv drehen durfte. Bei seinen Recherchen für den Dokumentarfilm "La Isla – Archive einer Tragödie" stieß er auf Beweise für unfassbare Verbrechen in einem System von Terror und Straflosigkeit, das sich bis heute auf Schweigen und Mangel an Beweisen gründet.
 

Titel
Plastic Planet
Antragsteller
farbfilm verleih, Reno Koppe, Berlin
Fördersumme
10.000 Euro
Regie
Werner Boote
Inhalt
"Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit2, sagt Werner Boote, Regisseur des Dokumentarfilms "Plastic Planet". Für seinen Film reiste er rund um den Globus und entdeckte eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Mit "Plastic Planet" ist Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, ein investigativer und gleichzeitig unterhaltsamer Film gelungen.
 

VIII.Drehbuchcamp

Titel
Drei Stipendien
Fördersumme
Insgesamt 2.440 Euro
Inhalt
Die Kulturelle Filmförderung des Landes Hessen vergibt drei Stipendien in einer Gesamthöhe von 2.440 Euro an Autor/innen, die im DrehbuchCamp ihren Projekten den letzten dramaturgischen Schliff verleihen oder sich im Rahmen verschiedener Kurse fortbilden.
 

IX.Hochschulabschlussfilme

Titel
33 Hochschulabschlussfilme
Fördersumme
Insgesamt 48.966 Euro
Inhalt
33 Hochschulabschlussfilme wurden mit einer Gesamtsumme von 48.966 Euro zur Förderung vorgeschlagen. Sie werden an der Fachhochschule Darmstadt und der Kunsthochschule Kassel entwickelt.